Inhalte in fachlicher Prüfung: Quellen sind hinterlegt, die redaktionelle Freigabe steht noch aus. Vorabversion — nicht als Grundlage für Einnahme-Entscheidungen verwenden.
Curcumin
Curcumin ist der wichtigste Curcuminoid-Farbstoff aus dem Wurzelstock der Kurkumapflanze (Curcuma longa), zugleich Zusatzstoff E100. Natives Curcumin wird schlecht resorbiert; Bioverfügbarkeit wird oft durch Piperin oder galenische Formulierungen erhöht. Regulatorisch gilt der EFSA-ADI von 3 mg/kg Körpergewicht/Tag (Gesamtaufnahme aus allen Quellen; ca. 200 mg/Tag bei 70 kg); NEM überschreiten ihn häufig. Für einen gesundheitlichen Nutzen fehlt eindeutige Evidenz; hochbioverfügbare Formulierungen stehen im Verdacht, selten die Leber zu schädigen.
Welche Form passt zu dir?
| Form | Bioverfügbarkeit | Verträglichkeit | Preis-Tier |
|---|---|---|---|
| Mizellares Curcumin / Phytosom / Nanoformulierung | hoch | Gastrointestinale Beschwerden; höchstes relatives Risiko für seltene idiosynkratische Leberschädigung. | €€€ |
| Curcumin mit Piperin (schwarzer-Pfeffer-Extrakt) | mittel | Wie natives Curcumin; erhöhtes Risiko für seltene Leberschädigung. | €€ |
| Natives Curcumin (Curcuminoid-Extrakt, ohne Resorptionsverstärker) | niedrig | Bei hohen Dosen gastrointestinale Beschwerden (Übelkeit, Durchfall, Sodbrennen). | € |
Evidenz nach Ziel
Wie gut ist die Studienlage je Anwendungsziel? Grade A–D nach Stärke der Evidenz. Kein ärztlicher Rat — bei gesundheitlichen Fragen ärztliche Rücksprache halten.
Produkte — sortiert nach Preis pro wirksamer Tagesdosis
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